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Wer war Charles Darwin?

Im englischen Shrewsbury geboren, studierte der junge Charles Robert erst Medizin in Edinburgh, dann Theologie in Cambrigde – wobei ihn dabei vor allem die Naturgeschichte interessierte.

Kurz nach Studienabschluss vermittelte ihm sein Cambridger Botaniklehrer das Angebot, als zahlender Gast des Kapitäns an einer Vermessungsreise teilzunehmen. Im Dezember 1831 stach die Beagle in See und bot Darwin die einzigartige Gelegenheit, während fünf Jahren rund um die Welt wissenschaftliche Beobachtungen zu machen. Nach seiner Rückkehr als gefeierter Sammler und Weltreisender befasste er sich Schritt für Schritt mit den Mechanismen des Artwandels. Nach langem Zögern publizierte er erst 1859 sein Manuskript unter dem Titel « On the origin of species».

Darwin vertrat darin vier Hypothesen, auf denen seine Evolutionstheorie aufgebaut ist:

  • Die Welt ist nicht stabil, sondern unterliegt einem stetigen Veränderungsprozess
  • ​Alle Organismen stammen von gemeinsamen Vorfahren ab.
  • Die Evolution erfolgt allmählich durch Varietätsbildung und anschliessende Selektion.
  • Individuen, welche am besten angepasst sind, zeugen am meisten Nachkommen, wodurch schlechter Angepasste verdrängt werden.

Die Idee des Artenwandels war Mitte des 19. Jahrhunderts nicht neu, doch Darwins Selektionsprinzip hatte eine beträchtliche wissenschaftliche und sozialpolitische Sprengkraft. Nur langsam konnte sich sein Modell durchsetzen. Der endgültige Durchbruch gelang erst gegen die Mitte des 20. Jahrhunderts dank Genetik und Populationsforschung.

Charles Darwin starb am 19. April 1882