Press release

Maikäfer beim Starten
  • 06.05.2019
  • IPBES
  • Press release

Weltbiodiversitätsrat warnt vor drastisch beschleunigtem Artensterben

Das Artensterben beschleunigt sich fortwährend und ist bereits 10- bis 100-mal höher als im Durchschnitt der vergangenen 10 Millionen Jahre. Insgesamt sind 0,5 bis 1 Million von rund 8 Millionen Arten gefährdet, warnt der Weltbiodiversitätsrat IPBES am Montag im ersten globalen Bericht zum Zustand der Biodiversität und der Ökosystemleistungen. Der dramatische Zustand der Natur hat enorme Konsequenzen für die menschliche Existenz. So sind 14 von 18 Leistungen der Natur wie Bestäubung oder saubere Luft am Schwinden.
Geeignete Lebensräume für Insekten sind im Mittelland vielerorts rar geworden. Im Bild das Naturschutzgebiet Erlimoos (Oberbipp) neben der Autobahn A1 und umgeben von intensiv genutzter Landschaft.
  • 11.04.2019
  • Swiss Academies of Arts and Sciences
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Insektenschwund in der Schweiz

Der Rückgang und die Gefährdung der Insekten sind wissenschaftlich breit dokumentiert und die wichtigsten Ursachen dafür sind bekannt. Dies schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften in einem am Donnerstag veröffentlichten Faktenblatt. Die Forschenden empfehlen, die Ursachen für den Insektenrückgang dringlich anzugehen.
Die Biodiversität ist Voraussetzung für Gratis-Dienstleistungen wie Bestäubung, Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit.
  • 01.11.2018
  • Swiss Biodiversity Forum
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Kluge Landwirte setzen auf die Biodiversität

Wenn die Schweiz ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen will, muss sie die natürlichen Ressourcen effizienter nutzen. Die nächste Landwirtschaftspolitik (AP 22+), die bald in die Vernehmlassung geht, bietet hierfür eine grosse Chance. Die Biodiversität spielt dabei eine zentrale Rolle, wie neue Studien zeigen: Bäuerinnen und Bauern, die mit der Biodiversität produzieren statt gegen sie, schonen die Umwelt und sichern langfristig ihre Produktionsgrundlagen. Neue Verfahren können helfen, Produktion und Ökologie besser zu vereinbaren. Und das ist nötig, will die Schweizer Landwirtschaft Verfassung und Gesetz erfüllen.
Die Kulturlandschaft im Freilichtmuseum Ballenberg soll in Zukunft noch mehr Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten
  • 02.05.2018
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Der Ballenberg setzt auf Artenvielfalt

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 spannt das Forum Biodiversität Schweiz mit dem Freilichtmuseum Ballenberg zusammen. Verschiedene Projekte machen den Zusammenhang von natürlicher und kultureller Vielfalt sichtbar. Denn Biodiversität und Kulturerbe sind zwei Seiten einer Medaille.
Biologische Vielfalt bietet Sicherheit für den Menschen: In Bergregionen schützen Wälder Siedlungen und Infrastrukturen vor Steinschlag, Murgängen und Lawinen.
  • 23.03.2018
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Weltbiodiversitätsrat verabschiedet ersten Zustandsbericht für Europa & Zentralasien

Die Biodiversität in Europa und Zentralasien hat einen enorm hohen Wert für die Region, aber schwindet Jahr für Jahr. Immer mehr Menschen werden längerfristig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies besagt der erste vom Weltbiodiversitätsrat IPBES erarbeitete Zustandsbericht für Europa und Zentralasien. Die ExpertInnen zeigen diverse Handlungsmöglichkeiten auf und empfehlen, die Biodiversität und die Leistungen der Natur für den Menschen künftig viel stärker zu berücksichtigen. Der Bericht wurde zusammen mit den Zustandsberichten zu Asien-Pazifik, Amerika und Afrika und einem Bericht zur Landdegradierung am 22. März 2018 in Medellìn (Kolumbien) verabschiedet. IPBES, die Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen, fasst damit erstmals den Zustand der Natur und die Folgen für die Menschen weltweit zusammen.
In der Schweiz ausgestorben: die Grosse Zangenlibelle (Onychogomphus uncatus).
  • 25.10.2017
  • Swiss Biodiversity Forum
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Artensterben – auch in der Schweiz

Pflanzen, Tiere und Pilze sterben nicht nur im Regenwald aus, sondern auch bei uns. In der jetzt erschienenen Ausgabe des Magazins HOTSPOT «Auf den Spuren des Artensterbens» macht das Forum Biodiversität Schweiz der Akademie der Naturwissenschaften das Ausmass und die Mechanismen des Aussterbens in der Schweiz sichtbar.
Stadtbiodiversitaet
  • 07.09.2017
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Aktionsplan Biodiversität ist ein zweiter wichtiger Schritt

Der am Mittwoch vom Bundesrat verabschiedete Aktionsplan ist nach den 2016 eingeleiteten Sofortmassnahmen ein zweiter wichtiger Schritt zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften. Der Aktionsplan weise jedoch bedeutende Lücken auf. Er beschränke sich auf Massnahmen des Bundes und der Kantone und lasse entscheidende Akteure wie Gemeinden, die Wirtschaft oder den Energiesektor weitgehend aus. Sollen die Biodiversität und die Ökosystemleistungen in der Schweiz langfristig erhalten bleiben, müssen laut dem Forum Biodiversität auch die bestehenden Lücken bald angegangen werden.
black alder forest swump water
  • 15.09.2016
  • Swiss Academies of Arts and Sciences
  • Swiss Hydrological Commission
  • Swiss Society for Hydrology and Limnology
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Die Akademien warnen vor einer Lockerung des Gewässerschutzes

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren in ihrer Stellungnahme die vom Bund vorgeschlagenen Änderungen der Gewässerschutzverordnung. Der Gewässerraum, der seit 2011 von den Kantonen ausgeschieden werden muss, ist wichtig für die Trinkwasserqualität, den Hochwasserschutz und die Biodiversität. Die sehr kleinen Bäche gehören bereits jetzt zu den bedrohtesten Lebensräumen und müssen weiterhin geschützt werden.
Albert Krebs
  • 26.02.2016
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

1st IPBES assessment: Pollinators vital to our food supply under threat

A growing number of pollinator species worldwide are being driven toward extinction by diverse pressures, many of them human-made, threatening millions of livelihoods and hundreds of billions of dollars worth of food supplies, according to the first global assessment of pollinators.
However, the assessment, a two-year study conducted and released today by the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES), also highlights a number of ways to effectively safeguard pollinator populations.
Die Sieger der Wiesenmeisterschaft Toggenburg 2015
  • 27.10.2015
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Gesucht, gefunden und ausgezeichnet: Die prächtigsten Wiesen und ihre Landwirte

Das Echo war gross: An den Wiesenmeisterschaften 2015 nahmen insgesamt 149 landwirtschaftliche Betriebe in fünf Regionen teil. Mit der sorgfältigen Bewirtschaftung ihrer Wiesen leisten diese Landwirte einen grossen Beitrag an die Erhaltung unserer Natur und Kultur. Die schönsten und artenreichsten Wiesen wurden durch die IG Kulturlandschaft, den Schweizer Bauernverband, das Forum Biodiversität und regionale Organisatoren prämiert.
  • 09.06.2015
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Gesucht: Die prächtigsten Wiesen und ihre Bewirtschafter

Bei den Wiesenmeisterschaften prämieren die IG Kulturlandschaft, der Schweizer Bauernverband,
das Forum Biodiversität und regionale Organisatoren die artenreichsten Wiesen
einer Region. Ziel ist es, auf die Schönheit dieser Wiesen und ihre Bedeutung für eine grosse
Vielfalt von Pflanzen und Tieren wie auch für uns Menschen aufmerksam zu machen.
Gleichzeitig zeigen sie den Bauern und Bäuerinnen, die ihre artenreichen Wiesen standortgerecht
und mit Weitsicht bewirtschaften, Wertschätzung für ihr Wissen und Können. Dies
ist dringend nötig: seit 1900 gingen 95 Prozent der Trockenwiesen wie auch der traditionellen
Futterwiesen verloren.
Zustand der Biodiversität in der Schweiz 2014 - Die Analyse der Wissenschaft
  • 20.04.2015
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Der Rückgang der biologischen Vielfalt hält an

Erstmals haben sich 35 wissenschaftliche Institutionen aus der ganzen Schweiz zusammengeschlossen, um den Zustand der Biodiversität umfassend zu analysieren.
Die Experten kommen zu dem Schluss, dass die Biodiversität in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten weiter stark zurückgegangen ist und dass dieser Trend ungebrochen ist. Die punktuell positive Wirkung von Anstrengungen der letzten Jahrzehnte zur Erhaltung und Förderung von selten gewordenen Pflanzen, Tieren und Lebensräumen zeigt, dass es möglich ist, diesen Trend umzukehren. Dazu sind aber deutlich umfangreichere Massnahmen in allen Gesellschafts- und Politikbereichen erforderlich. Für die Wissenschaftler ist die Umsetzung des nun vorliegenden Aktionsplans zur Strategie
Biodiversität deshalb von höchster Priorität.
  • 15.10.2014
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Der ökonomische Wert der Biodiversität (15. Oktober 2014)

In der heutigen Zeit zählt nur, was kostet. Auch die Biodiversität hat – neben vielen anderen Werten – einen ökonomischen Wert. Sauberes Wasser, fruchtbare Erde, schöne Landschaften und viele weitere solcher «Ökosystemleistungen» sind ökonomisch wichtig. Und ihr Verlust kostet. Aber wie gross ist der Wert der Biodiversität, und was kostet uns ihr fortschreitender Verlust? Lohnt sich der Schutz der Biodiversität unter dem Strich?
flowers mountain pasture
  • 06.10.2014
  • Swiss Biodiversity Forum
  • Press release

Schutz der Biodiversität nicht auf Kurs (6. Oktober 2014)

Bern, 6. Oktober 2014. Der Schutz der Biodiversität und ihrer Leistungen ist nicht auf Kurs und deren Zustand wird sich weiter verschlechtern, wie der am Montag veröffentliche Weltbiodiversitätsbericht zeigt. Dies gilt auch für die Schweiz. Eine griffige Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, deren Aktionsplan in Erarbeitung ist, bleibe deshalb zentral, sagt Markus Fischer, Präsident des Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften.
  • 10.08.2014
  • Swiss Biodiversity Forum
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Grünerlen überwuchern die Alpen

10.08.2013