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27.8.2020: Aufgegriffen
Konferenz SWIFCOB 21, 5. Februar 2021, Bern Biodiversität und Klima: Die Transformation gemeinsam angehen

Die Tagung SWIFCOB 21 des Forums Biodiversität Schweiz der SCNAT bringt die beiden Themenbereiche Klima und Biodiversität mit ihren Communities zusammen, um gemeinsam über anstehende Herausforderungen und Lösungswege hinsichtlich des nötigen transformativen Wandels zu diskutieren.
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27.8.2020: Aufgegriffen
Konferenz zum Thema Waldwirtschaft und Biodiversität

In den letzten Jahren sind verschiedene Forschungsprojekte der Frage nachgegangen, wie die Situation gefährdeter Arten in bewirtschafteten Wäldern verbessert werden kann. Um das angesammelte Wissen den involvierten Akteuren aus Waldwirtschaft und Naturschutz zugänglich zu machen, findet in der Nähe von Basel im Rahmen des europäischen Netzwerkes INTEGRATE eine Konferenz statt mit dem Titel «How to balance forestry and biodiversity conservation?»
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27.8.2020: Aufgegriffen
Wald trifft Schule: Unterrichtsmaterialien zum Thema Wald

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts haben Lehrkräfte aus Österreich eine umfangreiche Materialiensammlung zum Thema «Wald» für den Unterricht und die Wissensvermittlung zusammengetragen, hinsichtlich ihrer Qualität bewertet und auf einer Website gebündelt. Das Lernmaterial ist nach ökologischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und allgemeinen Themen geordnet und für verschiedene Altersstufen geeignet. Die meisten Materialien zur Biodiversität eignen sich auch für Schweizer Schulen.
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27.8.2020: weitere Publikationen
Buchempfehlung: Arten vor dem Aus

Still und leise verschwinden in der Schweiz Tier- und Pflanzenarten. Zusammen mit dem Fotografen Tomas Wüthrich begleiteten die Journalisten Gregor Klaus und Nicolas Gattlen Artenforscherinnen und Artenforscher auf der Suche nach den letzten Überlebenden von elf Spezies. Entstanden sind spannende Geschichten über faszinierende Pflanzen, Tiere und Pilze sowie über die Menschen, die sich für deren Rettung einsetzen. Die Reportagen zeigen das Ausmass des menschengemachten Massensterbens auf, aber auch wie sich dieses stoppen lässt. Das Forum Biodiversität Schweiz hat die Reportagen im Buch «Arten vor dem Aus» veröffentlicht. Das Buch ist seit dem 10. August 2020 im Handel erhältlich.
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27.8.2020: weitere Publikationen
Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz identifiziert

Die Eidg. Forschungsanstalt WSL und das Forum Biodiversität Schweiz der SCNAT haben für die Schweiz 160 Subventionen identifiziert, welche die Biodiversität beeinträchtigen können. Gemäss Biodiversitätskonvention und Strategie Biodiversität Schweiz sind solche Subventionen abzuschaffen oder umzulenken. Nun ist die Politik gefordert.
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27.8.2020: weitere Publikationen
25 Jahre Wolf in der Schweiz

Anlässlich des 25. Jahrestags der Wiederbesiedlung der Schweiz durch den Wolf hat KORA einen umfassenden Bericht veröffentlicht. Dieser dokumentiert die Entwicklung der schweizerischen Wolfspopulation, trägt Fakten und Erfahrungen zum Wolf zusammen und stellt sie den Erwartungen und Ängsten der Leute gegenüber. Der Wolf beschäftigt immer wieder die schweizerische Öffentlichkeit und Politik. Der Bericht soll helfen, die Diskussion auf eine objektive Grundlage zu stellen.
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27.8.2020: weitere Publikationen
Tagfalter der Schweiz: Ein neuer Feldführer

Ein Feldführer stellt in verdichteter Form und feldtauglichem Format die wichtigsten Merkmale zur Bestimmung der Tagfalter der Schweiz vor. Die reiche Bebilderung und die gut verständlichen Texte ermöglichen die schnelle und relative leichte Bestimmung aller in der Schweiz vorkommenden Arten. Die französische Originalausgabe erschien vor vier Jahren; sie wurde nun auf Deutsch übersetzt. Der Feldführer ist bei info fauna erhältlich.
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27.8.2020: weitere Publikationen
Mit kühlem Kopf gegen eine heisse Welt

Der Wissenschaftsjournalist Mathias Plüss hat 2019 im Magazin des Tages-Anzeigers 75 Ideen für das Klima formuliert, die zeigen, wie jede und jeder persönlich zur Linderung der Umweltprobleme beitragen kann. Darunter sind auch einige Tipps für mehr Biodiversität. Jetzt sind die Ideen als kleines Büchlein erschienen. Mathias Plüss ist freier Wissenschaftsjournalist. Für die Klima-Sonderausgabe des «Magazins» bekam er 2019 den Prix Média der Akademien der Wissenschaften Schweiz.
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27.8.2020: Forschung international
Invasive Arten in Schutzgebieten: Die Ruhe vor dem Sturm?

Gebietsfremde invasive Arten sind eine grosse Bedrohung für die globale Biodiversität. Auf globaler Ebene betrachtet scheinen die Lebensräume in Schutzgebieten allerdings resistenter gegen tierische Eindringlinge als bisher angenommen. Auf weniger als 10% der untersuchten Schutzgebietsfläche verteilt über die ganze Erde konnten invasive Arten nachgewiesen werden. Ob dies so bleibt, ist allerdings fraglich.
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27.8.2020: Forschung international
Rückgang der Artenvielfalt durch Lebensraumverluste wird unterschätzt

Um das Aussterben von Tieren und Pflanzen zu verringern, müssen deren Lebensräume geschützt, saniert und wiederhergestellt werden. Doch wie gross ist der Flächenbedarf, um möglichst viele Arten zu erhalten und zu fördern? Bisherige Massnahmen stützen sich oft auf Vorhersagen durch ein einfaches theoretisches Modell, das beschreibt, wie sich die Artenzahl im Verhältnis zum vorhandenen Lebensraum verändert. Eine neue Studie zeigt nun, dass dieses Standard-Modell unterschätzt, wie viele Arten tatsächlich auf lokaler Ebene aussterben.
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27.8.2020: Forschung international
Vielfalt sorgt für Stabilität in Gewässerökosystemen

Massen von Blaualgen sind schlecht für die Wasserqualität, da sie dem Gewässer Sauerstoff entziehen und Giftstoffe bilden können. Cyanobakterien können selbst erkranken und werden beispielsweise durch Pilzparasiten in Schach gehalten. Ein Pilzbefall tötet die Cyanobakterien nicht nur ab, sondern macht sie auch leichter verdaulich für ihre natürlichen Fressfeinde. Die Pilzparasiten wiederum sind eine wertvolle Nahrung für andere Kleinstlebewesen. Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, dass erst das Zusammenspiel einer möglichst intakten biologischen Vielfalt Nahrungsnetze strukturiert und Ökosysteme stabilisiert.
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27.8.2020: Forschung international
Steigende Wassertemperaturen bedrohen Fischarten

Die Folgen des Klimawandels für die Fischbestände der Welt sind einschneidender als bisher angenommen. Vor allem die Wassertemperaturen in den Laichgebieten entscheiden massgeblich über den Fortpflanzungserfolg der Arten und machen Fische anfällig für den Klimawandel – im Meer genauso wie in Seen, Teichen, Bächen und Flüssen.
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27.8.2020: IPBES
Neuer Podcast «Nature Insight» von IPBES

IPBES hat im Juli einen wöchentlichen Podcast «Nature Insight: speed dating with the future» lanciert, der Einblicke in neueste Forschungsergebnisse und Forschungsthemen zur Biodiversität vermittelt. Jede Woche werden prominente IPBES-ExpertInnen zu einem anderen Thema befragt. Die Themen der Podcasts umfassen z.B. den Wert der Biodiversität, die Rolle der Biodiversität beim Ausbruch der COVID-19 Pandemie, den Einbezug traditioneller und indigener Wissenssysteme in den Kampf um die biologische Vielfalt oder den umfassenden Wandel, der nötig ist, um die Biodiversitätskrise anzugehen. Der Podcast ist in Englisch.
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27.8.2020: Forschung CH
Heuschrecken besiedeln neu angelegte artenreiche Wiesen rasch

Im Vernetzungsprojekt «La Frontière» im Kanton Waadt wurden auf ehemaligem Ackerland mehr als 150 ha neue Wiesen in Direktbegrünung angesät und meist mit Hecken und Bäumen bepflanzt. Bereits nach vier Jahren wiesen die neuen Wiesen keine Unterschiede mehr auf zu den alten, wenn man das Vorkommen von Heuschrecken und der Gottesanbeterin verglich. Dies bedeutet, dass die neu angelegten Flächen durch diese Bioindikatoren rasch besiedelt werden konnten.
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27.8.2020: Forschung CH
Waldbiodiversität: Der Lebensraum entwickelt sich in die richtige Richtung

Der Wald spielt für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Schweiz eine wichtige Rolle. Mehr als ein Drittel der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sind auf den Wald angewiesen. Die Ergebnisse der vierten Erhebung des Landesforstinventars (2009–2017) zeigen, dass der Schweizer Wald zu einem grossen Teil ein relativ naturnahes Ökosystem ist und sich in Bezug auf die Biodiversität positiv entwickelt. Handlungsbedarf besteht insbesondere beim Totholzvolumen.
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27.8.2020: Forschung CH
Glazialrelikt in den Alpen: Schutzstrategien für die Kleine Teichrose

Die Kleine Teichrose (Nuphar pumila) besiedelt kühle, saure und nährstoffarme Moor- und Gebirgsseen und kommt als Glazialrelikt nur noch verstreut in Europa vor. 60% der historisch bekannten Populationen in den Alpen sind mittlerweile ausgestorben. Problematisch für die Restbestände ist neben der Eutrophierung der Gewässer vor allem die Kreuzung mit der gelben Seerose (Nuphar lutea). Um die Überlebenschancen von Nuphar pumila zu erhöhen, empfehlen Forschende eine Strategie, welche in situ- und ex situ-Massnahmen kombiniert.
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