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25.1.2018: IPBES
Der Nutzen der Natur für den Menschen wird unterschätzt

Ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und reine Luft gehören zu den wertvollsten und bekanntesten Leistungen der Natur für den Menschen. 30 internationale Experten aus dem Weltbiodiversitätsrat (IPBES) haben jetzt in einem Artikel in der weltweit renommierten Wissenschaftszeitschrift Science dafür plädiert, Politik und Entscheidungsträger stärker für die gesamte Bandbreite des Nutzens der Natur für den Menschen zu sensibilisieren.
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15.1.2018: Forschung CH
Wie gut funktionieren Amphibientunnel und -leitsysteme?

Forschende haben erstmals die Wirksamkeit von Amphibientunneln und -leitsystemen in der Schweiz untersucht. Dabei zeigte sich, wie wichtig die Qualität der Anlagen ist; unsachgemässe Einrichtungen schaden mehr als sie nützen. Die höchsten Querungsraten weisen die nach heutigen Standards (VSS) gebauten Anlagen auf.
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15.1.2018: Forschung CH
Verbreitungsmuster von Mykorrhizapilzen in der Schweiz

Erstmals wurde in einer grösseren Studie die Biogeographie von mehr als 100 arbuskulären Mykorrhizapilz-Arten in der Schweiz untersucht. Sie zeigt, wie unterschiedlich die Pilze auf Landnutzungsintensität, Landnutzungstyp, pH-Wert des Bodens, Bodentextur oder Höhenlage reagieren. Viele Mykorrhizapilze können deshalb als Bioindikatoren dienen.
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15.1.2018: Forschung CH
In vielen Schweizer Seen herrscht noch immer Sauerstoffmangel

Viele Seen in der Schweiz weisen vor allem in grösseren Tiefen immer noch einen Sauerstoffmangel auf, obwohl heute viel weniger Nährstoffe in die Gewässer gelangen. Im Genfersee erfolgt rund ein Drittel der Sauerstoffzehrung in den Sedimenten, wo Mikroorganismen unter Verbrauch von Sauerstoff organisches Material abbauen, das sich in den letzten Jahrzehnten am Gewässergrund abgelagert hat.
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15.1.2018: Forschung CH
Waldränder bewerten – ein Methodenvergleich

Der Bund fördert die ökologische Aufwertung von Waldrändern. Um den Erfolg von Aufwertungsmassnahmen zu messen, stehen unter anderem die Methoden «Pro Natura» (einfach) und «Krüsi» (aufwändiger) zur Verfügung. Ein Vergleich zeigt, dass sie zu sehr ähnlichen Ergebnissen führen. Während sich die Methode «Pro Natura» eher für einfache und schnelle Beurteilungen des ökologischen Potenzials eignet, kann die Methode «Krüsi» auch für reproduzierbare wissenschaftliche Erfolgskontrollen eingesetzt werden.
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15.1.2018: Forschung international
Wichtige Publikationen im Bereich der Naturschutzbiologie im Jahr 2017

Ein Blog führt die 20 bedeutendsten wissenschaftlichen Artikel im Bereich der Naturschutzbiologie mit Kürzestangaben zum Inhalt auf. Die Auswahl basiert auf Empfehlungen von Mitgliedern der “F1000 Faculty”, einer weltweiten Gemeinschaft von über 8000 führenden Wissenschaftlern der Biologie und Medizin. Der Zugang zu den ausführlichen Empfehlungen der Artikel und ihrer Beurteilung ist zahlungspflichtig.
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15.1.2018: Forschung international
Citizen Science-Daten können für den Naturschutz wichtig sein

Um die Ursachen für den Rückgang von lokalen Populationen zu identifizieren, braucht es flächendeckende Daten aus Langzeit-Monitorings. Citizen Science-Daten können dazu einen wichtigen Beitrag leisten, wie Forschende aus Grossbritannien gezeigt haben. Anhand von Citizen Science-Beobachtungen von 18 weitverbreiteten Schmetterlingsarten sind vergleichbare Trends zur Populationsentwicklung erkennbar wie aus Daten, die durch Experten in einem standardisierten Langzeit-Monitoring erhoben wurden.
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15.1.2018: Forschung international
Älteste Schmetterlinge durchstreiften bereits Jurassic Park

Ein internationales Forscherteam hat in einem Bohrkern aus Norddeutschland die ältesten fossilen Reste von Schmetterlingen (Lepidoptera) entdeckt. Die über 200 Millionen Jahre alten Fossilien werfen ein neues Licht auf die Evolution dieser Insektenordnung.
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15.1.2018: Forschung international
Klimawandel: Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte zunehmen

Wälder erfüllen zahlreiche wichtige Funktionen dann besonders gut, wenn sie reich an unterschiedlichen Baumarten sind. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie. Zudem ist es nicht nötig, sich bei der Bewirtschaftung des Waldes für eine Leistung (z.B. Holzproduktion oder Naturschutz) zu entscheiden, wie eine zweite Studie zeigt: Mehrere Leistungen von Waldökosystemen lassen sich gleichzeitig verbessern.
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15.1.2018: weitere Publikationen
Die Steinfräse – eine Gefahr für die Juraweiden

Zahlreiche bedrohte Arten, die in den Tieflagen keine geeigneten Lebensräume mehr finden, kommen in extensiven Juraweiden noch vor. Doch der Einsatz von Steinfräsen zur Entfernung von steinigen Strukturen seit Mitte der 1990er-Jahre sowie die generelle Intensivierung der Landwirtschaft bedrohen diese Lebensgemeinschaften. Allerdings sind über das Ausmass der Steinfräseneinsätze keine verlässlichen Zahlen vorhanden. Zudem bestehen grosse Unterschiede in der Gesetzgebung und im Vollzug, der oft inexistent, lückenhaft und durch mühsame Verfahren verlangsamt ist. Es existieren aber auch gute Bewirtschaftungskonzepte und Mehrjahresprogramme, die zeigen, wie die Situation verbessert werden könnte.
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15.1.2018: weitere Publikationen
Merkblatt-Sammlung Wasserbau und Ökologie: Geschiebe- und Habitatdynamik

Die Reaktivierung der Abfluss- und Sedimentdynamik von Gewässern und somit der ökologischen Funktionen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Gewässerrenaturierungen und ein wichtiges Ziel des Wasserbaugesetzes und des revidierten Gewässerschutzgesetzes. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt «Geschiebe- und Habitatsdynamik» hat den menschlichen Einfluss auf die Sedimentdynamik in Fliessgewässern erforscht sowie Massnahmen untersucht und weiterentwickelt, mit denen sie sich reaktivieren lässt. Diese Merkblattsammlung des BAFU stellt die wichtigsten praxisrelevanten Resultate vor.
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15.1.2018: Aufgegriffen
Wettbewerb des Bundesamtes für Kultur: Aber bitte mit Biodiversität!

Wie möchten die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz das Kulturerbe nutzen, erleben und pflegen? Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 veranstaltet das Bundesamt für Kultur BAK dazu einen Ideen- und Projektwettbewerb. Er bietet dem breiten Publikum die Möglichkeit, aktiv an der Debatte teilzunehmen. Gesucht sind Ideen zu den Themen Kommunikation, Verankerung des Kulturerbes im Bewusstsein der Gesellschaft, Schaffung neuer Zugänge zum Kulturerbe. Noch fehlen Ideen, die eine Brücke zwischen Kulturerbe und Naturerbe schlagen. Wir bitten deshalb um möglichst rege Beteiligung der Biodiversitätscommunity.
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15.1.2018: Aufgegriffen
Kurzfilme zu Buntbrachen: Anlage, Pflege und ökologische Zusammenhänge

Die Internetplattform «Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb» ist um zwei Kurzfilme zu Buntbrachen reicher. Ein Agrarökologe und eine Landwirtin geben Tipps für die richtige Standortwahl, Anlage und Pflege dieser wertvollen Biodiversitätsförderflächen. In einem zweiten Kurzfilm werden ökologische Zusammenhänge erklärt und an konkreten Beispielen aufgezeigt, wie die Brache vielen gefährdeten Tierarten Fortpflanzungsmöglichkeiten, Futter und Schutz bietet.
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15.1.2018: Aufgegriffen
Kurs: Biodiversitätsförderung in der Landwirtschaft anhand ausgewählter Zielarten am «Obstgarten Farnsberg»

BirdLife Schweiz bietet im April und Juni 2018 auf dem Farnsberg BL einen zweiteiligen Kurs zur Biodiversitätsförderung im Kulturland an. Der Kurs richtet sich an Fachleute, die zusammen mit Landwirten Projekte realisieren möchten. Die Teilnehmenden lernen dabei die Lebensraumansprüche von Zielarten und geeignete Fördermassnahmen kennen und erfahren, mit welchen Instrumenten des Direktzahlungssystems sie sich finanzieren lassen. Ein besonders Augenmerk wird auf die Kommunikation mit Landwirten gelegt.
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15.1.2018: Aufgegriffen
Zertifikatskurs: Praxissicht und Forscherblick – Umsetzung wirkungsvoll gestalten

Die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen im Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz gestaltet sich oft zäh. Es stellt sich die Frage, wie das gewonnene Wissen übersetzt wird, so dass diejenigen, die in der Praxis stehen, handeln können. Im 3-tägigen Zertifikatskurs der sanu ag werden gemeinsam die Sichtweisen von Wissenschaft und Praxis analysiert und verstehen gelernt. Mit neuen Kommunikationswegen soll Wissen über Systemgrenzen hinweg übersetzt und vermittelt werden.
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