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18.12.2019: Forschung international
Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Vernetzungsprojekten

Die Vernetzung fragmentierter Lebensräume ist eine wichtige Naturschutzmassnahme. Anhand von 263 Vernetzungsprojekten aus der ganzen Welt haben Forschende Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung identifiziert. Dazu gehören vor allem ambitionierte Visionen und konkrete Ziele, eine langfristige Projektleitung, eine adäquate Finanzierung, die Kommunikation mit den Akteuren und die Berücksichtigung wissenschaftlicher Kriterien.
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18.12.2019: Forschung international
Mittelhäufige Pflanzenarten gehen am stärksten zurück

Die seltensten und am meisten gefährdeten Arten erhalten im Naturschutz meist grössere Aufmerksamkeit als häufige Arten. Systematische Felderhebungen aus dem Nordosten Deutschlands zeigen nun, dass Pflanzenarten, die bis vor wenigen Jahrzehnten noch weit verbreitet waren, zwischen 1980 und 2000 stark zurückgegangen sind, insbesondere wegen dem grossräumigen Einsatz von Kunstdünger.
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18.12.2019: Forschung international
Regionales Saatgut für Begrünungen gedeiht besser

Saatgut regionaler Herkunft ist besser an die lokalen Bedingungen angepasst als Standardsaatgut. Dies zeigt eine Studie, die im Hinblick auf eine neue Gesetzeslage in Deutschland erstellt wurde. Dort ist die Verwendung von gebietseigenem Saatgut für Begrünungen in der freien Landschaft ab dem Jahr 2020 Pflicht. In der Schweiz gelten ähnliche Vorgaben, doch fehlt es bisher an der Umsetzung.
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18.12.2019: IPBES
IPBES-Bericht: Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger in neuem Kleid

An der 7. IPBES-Plenarsitzung im Mai 2019 wurde die Zusammenfassung des globalen Assessments für politische Entscheidungsträger in Paris verabschiedet. Sie ist die erste IPBES-Publikation, die die globalen, gesellschaftlichen Entwick-lungen und deren Auswirkungen auf die Biodiversität und die Ökosystemleistun-gen analysiert. Nun liegt sie in einer attraktiv aufgearbeiteten Form vor.
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18.12.2019: Forschung international
Austrocknende Moore: Können bestimmte Torfmoosarten die CO2-Verluste kompensieren?

Eine Literaturstudie kommt zum Schluss, dass die europäischen Hochmoore in den letzten 300 Jahren erheblich trockener geworden sind, was grösstenteils auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. Dadurch drohen sie zu Quellen für Kohlendioxid zu werden. Der Klimawandel, der vor allem zu trockeneren und heisseren Sommern führt, könnte dieses Problem noch verschärfen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Forschende haben zwei Arten von Torfmoosen identifiziert, die mit wärmeren und trockeneren Bedingungen zurechtkommen und helfen könnten, die Freisetzung von CO2 in Grenzen zu halten.
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18.12.2019: weitere Publikationen
Biotope von nationaler Bedeutung – pflege- und sanierungsbedürftig

Im Rahmen der Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz werden seit 2012 Veränderungen in den Biotopen von nationaler Bedeutung erfasst. Die ersten Resultate zeigen beunruhigende Tendenzen: In den letzten 20 Jahren hat sich die Lebensraumqualität verschlechtert, geltendes Recht wird nicht eingehalten.
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18.12.2019: Forschung international
Biodiversität wirkt sich positiv auf landwirtschaftliche Erträge aus

Um den Zusammenhang zwischen Ackerbau, oberirdischer Biodiversität und Ökosystemleistungen für die Landwirtschaft zu verstehen, haben Forschende aus der ganzen Welt Datensätze von zahlreichen Studien mit Fokus auf Bestäubung und natürliche Schädlingsbekämpfung analysiert. Es hat sich deutlich gezeigt, dass eine hohe Biodiversität positive Einflüsse auf die landwirtschaftlichen Erträge hat. Die Effekte fallen umso grösser aus, je höher die Artenvielfalt und je kleinstrukturierter die Agrarlandschaft ist.
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18.12.2019: weitere Publikationen
Moorböden – kostbar und unersetzlich

Landwirtschaftlich intensiv genutzte Moorböden geraten in der Schweiz zunehmend unter Druck. Werden sie zerstört, geht ihr Regenerationspotenzial für immer verloren. Im Rahmen des Projekts «Umgang mit drainierten Böden» haben die drei Kantone Aargau, Bern und Zürich nun ein Argumentarium für den Schutz dieser wertvollen natürlichen Ressource publiziert.
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18.12.2019: weitere Publikationen
Ideen für die Aussenpolitik zur Bewältigung der Biodiversitätskrise

Der Schweizer Think Tank «foraus» hat Ideen entwickelt, wie die Aussenpolitik zur Bewältigung der Biodiversitätskrise beitragen könnte. Aus dem Prozess gingen 43 konkrete Ideen hervor, von denen vier detaillierter ausgearbeitet wurden. Der Prozess und die Ideen wurden in einer Publikation veröffentlicht.
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18.12.2019: Forschung CH
Nur ein vielfältiger Wald schützt gut vor Rutschungen

Welcher Wald verhindert Erdrutsche und Hangmuren? Eine Datenbank mit inzwischen über 750 erfassten Rutschungen liefert Antworten. Möglichst diverse Strukturen im Wald – sowohl unter- als auch oberirdisch – schützen am besten vor Rutschungen.
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18.12.2019: Aufgegriffen
Kurse zur Artenkenntnis 2020 – jetzt anmelden!

InfoSpecies bietet ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildungen an. Diese und weitere Kurse im Bereich Artenkenntnis werden laufend auf dem Online-Kursportal Artenkenntnis aufgeschaltet. Neben den Artenkenntnis-Kursen bietet InfoSpecies 2020 erstmals auch einen Kurs «Grundlagen Artenförderung» an.
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18.12.2019: Aufgegriffen
Tagung: «Naturschutz in und um Basel» vom 31. Januar 2020

Das Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) organisiert am 31. Januar 2020 eine halbtägige Veranstaltung über aktuelle Probleme, laufende Forschungsprojekte und mögliche Lösungen im Naturschutz in der Region Basel. Die Tagung richtet sich an staatlich Angestellte, Personen aus der Praxis und von Umweltorganisationen, Gymnasiasten und Gymnasiastinnen, Studierende und allgemein an Naturschutzfragen interessierte Personen.
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18.12.2019: Forschung CH
Je mehr Pilze und Bakterien im Boden desto besser die Ökosystemleistungen

Unsere Böden erbringen wichtige Ökosystemleistungen. Diese Leistungen können sie jedoch nur erbringen, weil Tausende von Pilz- und Bakterienarten in ihnen leben. Forschende in der Schweiz haben nachgewiesen, dass sich die Qualität der Ökosystemfunktionen mit dem Artenreichtum der mikrobiellen Gemeinschaft in Böden erhöht, was sich wiederum positiv auf die Landwirtschaft auswirkt.
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18.12.2019: Aufgegriffen
Neues Buch über die Vögel und die Biodiversität des Wallis

Das Buch "Vögel und Biodiversität des Wallis: wie man sie schützt" begeistert nicht nur das Auge. Es macht auch neugierig, informiert und sensibilisiert über das einzigartige Naturerbe des Rhonetals und zeigt Möglichkeiten für das zukünftige Naturschutzmanagement auf. Das von einem Walliser Autorenteam verfasste Buch wurde nun von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach veröffentlicht.
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18.12.2019: Forschung CH
Klimawandel bedroht die Flora der Schneetälchen

Die Wiederholung floristischer Inventare nach 23 Jahren in Schneetälchen sowie auf Windkanten um Zermatt (Wallis) zeigt, dass sich die ursprünglichen Pflanzengemeinschaften unter dem Einfluss des Klimawandels verändern: Sie werden zwar artenreicher, die Neuankömmlinge sind aber allesamt wärmeliebende Generalisten aus dem umliegenden Grasland. Dies führt insgesamt zu einer Homogenisierung der verschiedenen Artengemeinschaften. Weil die Häufigkeit und die Dauer der Schneebedeckung sinkt, zeigen die Schneetälchen zudem einen deutlichen Trend zu trockeneren Bedingungen. Schneetälchen gehören damit zu den am stärksten durch den Klimawandel bedrohten Lebensgemeinschaften der Alpen.
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