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13.11.2019: Aufgegriffen
Biodiversität in der landwirtschaftlichen Ausbildung – Foliensammlung zum Handbuch «Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb» erschienen

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und die Vogelwarte Sempach haben eine Foliensammlung erarbeitet, die auf dem Handbuch «Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb» beruht. Die Foliensammlung eignet sich für den Unterricht von angehenden Bäuerinnen und Bauern sowie für Weiterbildungsveranstaltungen.
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13.11.2019: Aufgegriffen
World Biodiversity Forum, 23.2. bis 28.2.2020 in Davos

Das erste Weltforum für biologische Vielfalt bietet eine internationale Plattform für den Austausch zwischen der Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren. Unter anderem möchte es einen Beitrag leisten zur Entwicklung einer Strategie zum Schutz der globalen Artenvielfalt in den nächsten zehn Jahren und damit zum «New Deal for Nature», der von der Konvention über die biologische Vielfalt Ende 2020 ins Leben gerufen werden soll. Wer sich vor dem 13. Dezember anmeldet, profitiert von einer vergünstigten Teilnahmegebühr.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Biodiversität ist für die Gesundheit wichtiger als bisher gedacht

Der Kontakt zur Natur hält gesund. Dies belegt eine Analyse von wissenschaftlichen Studien, die das Forum Biodiversität Schweiz der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zusammen mit Forschenden durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden nun als Faktenblatt publiziert. Dieses zeigt, dass der Schutz der Biodiversität von grosser Bedeutung ist, um Herausforderungen bei der öffentlichen Gesundheit zu meistern. Jede Person in der Schweiz sollte daher Zugang zu hochwertiger Natur haben.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Erhalt der globalen Biodiversität erfordert Konsumwende in den Industriestaaten

Europäische Länder importieren jährlich Millionen Tonnen Rohstoffe und Produkte. Deren Anbau, Abbau und Herstellung haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Natur in den Erzeugerländern. Dabei handelt es sich häufig um Länder des Südens. Ein wirksamer Schutz der Biodiversität und der Ökosystemleistungen weltweit kann nur gelingen, wenn sich der Konsum in den Industriestaaten umfassend verändert.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Eine Anleitung für genetische Untersuchungen im Naturschutz

Die Anwendung genetischer Methoden kann die Naturschutzpraxis bei verschiedenen Fragestellungen unterstützen. Diese Anleitung zeigt, wie genetische Methoden im Naturschutz routinemässig eingesetzt werden können. Er erklärt insbesondere, wie sich die Nachweise von Amphibienarten in Wasserproben und die Untersuchung der Vernetzung von Populationen und Lebensräumen mit genetischen Methoden durchführen lassen.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Evaluation der Biodiversitätsbeiträge: Die Ergebnisse liegen vor

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) liess die Biodiversitätsbeiträge (BDB) evaluieren. Im Fokus standen die Qualitätsbeiträge der Qualitätsstufen I und II der Biodiversitätsförderflächen (BFF) sowie die Vernetzungsbeiträge im Zeitraum 2015 bis 2018. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beiträge ihre Zielvorgaben in quantitativer Hinsicht und bezüglich der ökonomischen Effizienz erreichen. Allerdings mangelt es in qualitativer Hinsicht, sodass die Umweltziele Landwirtschaft nicht erreicht werden.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Siedlungsplanung und Biodiversität in Einklang bringen – ein Positionspapier

Biodiversität ist ein unverzichtbarer Wert für den Menschen und sein Wohlbefinden. Das Posititonspapier des BSLA zeigt auf, dass die Landschaftsarchitektur die Artenvielfalt im Siedlungsraum fördern kann, indem sie als Vermittlerin von Beginn weg in den Planungsprozess einbezogen wird. So können die städtebaulichen Voraussetzungen für einen hochwertigen Lebensraum für Mensch, Flora und Fauna geschaffen werden.
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13.11.2019: weitere Publikationen
Wie geht es den Schmetterlingen in der Schweiz?

Der Artenreichtum der Tagfalter ist auch in der Schweiz bedroht. Insbesondere die seltenen und spezialisierten Arten leiden unter dem anhaltenden Qualitätsverlust ihrer Lebensräume. Auf dem Vormarsch hingegen sind die Generalisten und die «Klima-Profiteure». In einem Online-Dossier fasst das BAFU das aktuelle Wissen zusammen.
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13.11.2019: IPBES
Globale Biodiversitätskrise: IPBES plädiert für einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel

Ein grundlegender gesellschaftlicher Umschwung ist nötig, um dem freien Fall der Bio-diversität Einhalt zu gebieten. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES plant daher ein Asses-sment zum Thema «Transformativer Wandel». Dazu hat er im Oktober 2019 eine Kon-ferenz mit interessanten Vorträgen organisiert, die online zur Verfügung stehen.
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13.11.2019: Forschung international
Insektenrückgang weitreichender als vermutet

Auf vielen Flächen in Deutschland leben heute deutlich weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Vom Artenschwund betroffen sind nicht nur Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden, sondern auch Waldgebiete.
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13.11.2019: Forschung international
Rasche Veränderung der Arten-Zusammensetzung in Ökosystemen weltweit

An vielen Orten auf der ganzen Welt finden rasante Veränderungen der Biodiversität statt, besonders stark in marinen Ökosystemen. Weltweit hat das Aussterben von Arten dramatische Ausmasse angenommen. Auf lokaler Ebene ist dieser Biodiversitätsverlust auf den ersten Blick nicht immer erkennbar, da die Totalzahl der Arten im Durchschnitt oft gleichbleibt. Was sich aber stark verändert, ist die Zusammensetzung der Arten in den lokalen Gemeinschaften. Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, die Veränderung der Biodiversität nicht allein quantitativ anhand der Artenzahl zu messen, sondern u.a. auch an der Artenzusammensetzung.
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13.11.2019: Forschung international
Biber bringen Biodiversität

Gewässer, die vom Biber besiedelt werden, sind nicht nur artenreicher als biberfreie Gebiete, sondern weisen auch eine ganz spezielle Artenzusammensetzung auf. Dies zeigt eine Studie aus Südschweden. Auf Landschaftsebene erhöht sich dadurch die Biodiversität deutlich.
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13.11.2019: Forschung international
Die biologische Landwirtschaft leistet viel für Umwelt und Gesellschaft

Im Rahmen einer Literaturrecherche wurden die Leistungen des biologischen Landbaus in den Bereichen Biodiversität, Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Klimaschutz, Klimaanpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl bewertet. Der Nutzen des Bioanbaus für Umwelt und Gesellschaft ist insgesamt grösser als derjenige des konventionellen Landbaus. Das Potenzial zur Bewältigung der umwelt- und ressourcenpolitischen Herausforderungen ist beachtlich.
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13.11.2019: Forschung CH
Waldreservate – was lange währt, wird endlich gut

Bis neu begründete Naturwaldreservate anspruchsvollen und spezialisierten Waldvogelarten gute Lebensraumbedingungen bieten, braucht es Zeit. Für Arten, die auf lichte und heterogene Waldbestände angewiesen sind, nimmt die Lebensraumeignung zunächst einmal ab, weil die Wälder nach der Nutzungsaufgabe zuerst dichter und dunkler werden. Erst nach rund 30 Jahren verbessern sich die Habitateigenschaften wieder merklich.
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13.11.2019: Forschung CH
Biologischer Anbau verbessert die Vernetzung von Pilzgemeinschaften

Wurzelpilze spielen wegen ihrer positiven Wechselwirkungen mit Pflanzen eine wichtige Rolle für die landwirtschaftliche Produktion. Doch wie wirkt sich die Bewirtschaftungsform auf die Pilzgemeinschaften aus? Basierend auf einem schweizweiten Betriebsnetz wurde gezeigt, dass im biologischen Anbau ein viel komplexeres Pilz-Netzwerk mit deutlich mehr Schlüsselarten vorkommt als im konventionellen Anbau und im pfluglosen Anbau mit Direktsaat.
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13.11.2019: Forschung CH
Globaler Samenhandel verbreitet Schadorganismen

Der weltweite Handel mit Baumsamen ist nicht so sicher wie bisher angenommen. Forschende aus der Schweiz, Frankreich und den USA wiesen nach, dass mit dem Saatgut auch zahlreiche schädliche Insekten und Pilze verbreitet werden. Diese stellen ein grosses Risiko für Bäume und Waldökosysteme dar.
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13.11.2019: Forschung CH
Buch über Flohkrebse der Schweiz

Obwohl Flohkrebse (Amphipoden) zu den ökologisch wichtigsten und häufigsten wirbellosen Organismen im Wasser gehören, war bisher erstaunlich wenig über die milli- bis zentimetergrossen Tiere bekannt. Um diese faunistische Lücke zu schliessen, haben Forschende im Rahmen des Projekts «Amphipod.CH» die Organismengruppe seit 2012 genauer unter die Lupe genommen. Die gewonnenen Daten wurden nun in einem Buch als erste umfassende faunistische Darstellung der Amphipoden der Schweiz veröffentlicht. Die Publikation enthält eine aktuelle Checkliste, einen Bestimmungsschlüssel in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch, Artmonographien mit ökologischen und faunistischen Erläuterungen sowie Verbreitungskarten aller Arten.
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