• 19.05.2017
  • Press release
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Silvio Decurtins und Christophe Rossel neu im Vorstand SCNAT

Christophe Rossel / Silvio Decurtins
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Christophe Rossel / Silvio Decurtins
Christophe Rossel / Silvio Decurtins

Der Chemiker Silvio Decurtins von der Universität Bern und der Physiker Christophe Rossel vom IBM Forschungslabor Zürich wurden am Freitag in Bern von den Delegierten der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) in den Vorstand gewählt. Sie treten ihr Mandat am 1. Januar 2018 an. Zudem wurde die Bernoulli-Euler-Gesellschaft neu als Mitglied der Akademie aufgenommen.

Silvio Decurtins kreiert mit seinem Team neue, innovative Materialien. Er ist seit 1998 Professor für Chemie an der Universität Bern und leitete als Dekan von 2010-2014 die Naturwissenschaftliche Fakultät. Zudem war er Mitglied des Senats der Universität. Silvio Decurtins: «Meine Mitarbeit im Vorstand der SCNAT soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen. Aspekte, welche die Umwelt, Klimaveränderungen sowie den Alpinen Raum betreffen, sind Beispiele dafür. Als Präsident der Internationalen Stiftung für die Hochalpinen Forschungsstationen Jungfraujoch und Gornergrat und als Vorstandsmitglied der internationalen Organisation ‹Virtuelles Alpenobservatorium› kann ich dazu auf gute Synergien bauen.»

Christophe Rossel forschte am IBM Forschungslabor an supraleitenden Materialien, Halbleitern und Nanoelectronics. Seit 2015 präsidiert er die Europäische Physikalische Gesellschaft und er engagiert sich als Mitglied des Beratungsgremiums der EU-Kommission «Open Science Policy Platform». Christophe Rossel: «In einer immer globalisierteren Welt, die einem raschen, zum Teil durch Wissenschaft und Technologie getriebenen Wandel unterworfen ist, muss die Rolle der Akademie national und international stärker in Wert gesetzt werden. Die SCNAT und die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben durch ihr Engagement für Forschung, Ausbildung und Bildung eine wichtige politische und kulturelle Funktion. Dabei sind verschiedene Faktoren zentral, damit die Wirkung der Akademie durch die Öffentlichkeit und die Politik nicht nur auf Ebene der wissenschaftlichen Exzellenz anerkannt wird, sondern auch auf ökonomischer und gesellschaftlicher Ebene.»

Aufnahme der Bernoulli-Euler-Gesellschaft

Die Bernoulli-Euler-Gesellschaft wurde 2014 in Basel gegründet und setzt sich in einem umfassenden Rahmen für die weitere Erforschung und Würdigung der Arbeiten dieser grossen Schweizer Gelehrten des 18. Jahrhunderts ein. Die Gesellschaft ist in drei Bereichen tätig: Sie unterstützt die wissenschaftshistorische Forschung, insbesondere am Bernoulli-Euler-Zentrum in Basel. Zudem leistet sie Öffentlichkeitsarbeit aus der Perspektive der Wissenschaftsgeschichte und sie arbeitet mit Schulen und Museen im Bereich Mathematik zusammen.

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