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Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2014, (BFE 2015)

Teaser: Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2014, (BFE 2015)
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Teaser: Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2014, (BFE 2015)
Teaser: Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2014, (BFE 2015)

Im Jahr 2014 ist der Stromverbrauch in der Schweiz um 3,1% auf 57,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gesunken; der Inlandverbrauch (zuzüglich Übertragungs- und Verteilverluste) lag bei 61,8 Mrd. kWh. Die Landeserzeugung der einheimischen Kraftwerke stieg um 1,9% auf 69,6 Mrd. kWh bzw. erreicht ein Niveau von 67,3 Mrd. kWh nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,3 Mrd. kWh. Der mengenmässige Stromexportüberschuss lag im Jahr 2014 mit 5,5 Mrd. kWh um 3,1 Mrd. kWh über dem Vorjahreswert, entsprechend stieg der monetäre Aussenhandelssaldo in Schweizer Franken auf 442 Mio. Franken gegenüber 327 Mio. Franken im 2013.

Erzeugung
Die Elektrizitätsproduktion (Landeserzeugung vor Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,3 Mrd. kWh) des schweizerischen Kraftwerkparks stieg 2014 um 1,9% auf 69,6 Mrd. kWh (2013: 68,3 Mrd. kWh). Nach dem Rekordjahr 2001 ist dies das zweithöchste jemals erzielte Produktionsergebnis. Am gesamten Elektrizitätsaufkommen waren die Wasserkraftwerke zu 56,4%, die Kernkraftwerke zu 37,9% sowie die konventionell-thermischen und anderen Anlagen zu 5,7% beteiligt.

  • Die Wasserkraftanlagen (Laufkraftwerke und Speicherkraftwerke) produzierten 0,7% weniger Elektrizität als im Vorjahr (Laufkraft- werke –2,9%, Speicherkraftwerke +1,2%).
  • Die Stromproduktion der fünf schweizerischen Kernkraftwerke stieg um 6,0% auf den neuen Höchstwert von 26,4 Mrd. kWh (2013: 24,9 Mrd. kWh), wobei das Kernkraftwerk Mühleberg einen neuen Produktionsrekord sowie das Kernkraftwerk Gösgen ab Mitte Jahr eine Leistungserhöhung vermeldete. Die Verfüg- barkeit des schweizerischen Kernkraftwerkparks erreichte 90,9% (2013: 86,1%).
Verbrauch
Der schweizerische Elektrizitätsverbrauch (entspricht dem Landesverbrauch nach Abzug der Übertragungs- und Verteilverluste von 4,3 Mrd. kWh) sank 2014 um 3,1% auf 57,5 Mrd. kWh (2013: 59,3 Mrd. kWh).
Die wichtigen Einflussgrössen auf den Elektrizitätsverbrauch zeigen im Jahr 2014 folgende Entwicklungen:
  • Wirtschaftsentwicklung: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) nahm 2014 gemäss den ersten provisorischen Ergebnissen um 2,0% zu (Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO).
  • Bevölkerungsentwicklung: Die Bevölkerung der Schweiz steigt gemäss dem «mittleren» Bevölkerungsszenario 2010 des Bundesamtes für Statistik (BFS) um rund 0,9% pro Jahr. (Das BFS hat noch keine offiziellen Daten zur Entwicklung der Wohnbevölkerung im Jahr 2014 publiziert.)
  • Witterung: 2014 nahmen die Heizgradtage gegenüber dem Vorjahr um 19,9% ab. Da in der Schweiz gegen 10% des Stromverbrauchs für das Heizen verwendet werden (Analysen des Energieverbrauchs nach Verwendungszweck, BFE/Prognose 2014), sank infolge des wärmsten Jahres seit Messbeginn (1864) der Stromverbrauch im 2014 gegenüber dem Vorjahr.
Energieverkehr mit dem Ausland
Bei Importen von 37,4 Mrd. kWh und Exporten von 42,9 Mrd. kWh ergab sich 2014 ein Exportüberschuss von 5,5 Mrd. kWh (2013: Exportüberschuss von 2,4 Mrd. kWh). Der Erlös aus den Stromexporten betrug 2272 Mio. Franken (5,32 Rp./kWh). Für die Importe fielen Ausgaben von 1830 Mio. Franken an (4,90 Rp./kWh). Der positive Aussenhandelssaldo der Schweiz stieg um 35,2% auf 442 Mio. Franken (2013: 327 Mio. Franken).

Stromverbrauch 2014 nach Kundenkategorien
31.8% Haushalt | 31.4% Industrie, verarbeitendes Gewerbe | 27% Dienstleistungen | 8.1% Verkehr | 1.7% Landwirtschaft, Gartenbau

Source: BFE (2015): Publikation des Bundesamtes für Energie. Elektrizitätsstatistik. Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2014. www.bfe.admin.ch [1]

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