Climate in Switzerland

Gegenüber dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts (1864–1900) bis ins Jahr 2017 hat sich in der Schweiz die Durchschnittstemperatur um etwa 2,1 Grad Celsius erhöht (unter der Annahme, dass sich der Trend der letzten 30 Jahre fortsetzt). Das zukünftige Schweizer Klima wird zum einen von regionalen und globalen Trends beeinflusst, zum anderen spielen aufgrund der komplexen Topographie vermehrt lokale Faktoren eine gewichtige Rolle. Klimamodelle zeigen, dass die gesamtschweizerischen Temperaturen im Lauf des 21. Jahrhunderts signifikant ansteigen dürften. Zusammen mit diesen Änderungen ist auch mit häufigeren, intensiveren und länger anhaltenden Wärmeperioden und sommerlichen Hitzewellen zu rechnen, während die Zahl der kalten Wintertage und -nächte abnehmen dürfte. Zudem projizieren sie für die gesamte Schweiz eine Abnahme der mittleren Niederschläge im Sommer und für Teile der Schweiz eine Zunahme in den anderen Jahreszeiten, wobei diese Trends von kurz- und mittelfristigen natürlichen Schwankungen überlagert und für einige Jahrzehnte dominiert werden. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

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  • 30.03.2020
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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März unter Hochdruck

Die Märzwitterung war überwiegend hochdruckbestimmt. Durch die unterschiedliche Lage der Hochdruckgebiete floss zunächst über längere Zeit milde Meeresluft, dann aber frostig kalte Festlandluft zur Schweiz. Die Märztemperatur stieg im landesweiten Mittel 0,8 Grad Celsius über die Norm 1981−2020. Die Niederschlagsmengen blieben verbreitet unter der Norm. Die Sonnenscheindauer lag vielerorts über der Norm, auf der Alpensüdseite regional etwas darunter.
MeteoSchweiz: Klimabulletin Jahr 2019
  • 2020
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Klimabulletin Jahr 2019

Das Klimabulletin gibt einen ausführlichen Überblick über den Witterungsverlauf im Jahr 2019.
Winter ohne Schnee
  • 01.01.2020
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Dezember mit regionaler Rekordwärme

Mit dem landesweit drittwärmsten Dezember seit Messbeginn erlebte die Schweiz einen extrem milden Winterbeginn. Einzelne Föhntäler der Alpennordseite registrierten gar den mildesten Dezember seit Messbeginn. Regional stiegen die Föhnstunden auf den zweithöchsten Dezemberwert seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1981. Auf der Alpensüdseite war es gebietsweise der niederschlagsreichste Dezember der letzten 50 Jahre.
Zürich, Seegfrörni 1963. ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv.
  • 16.12.2019
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Von der «Seegfrörni» und Klimavariabilität

Bis der Zürichsee zufriert, braucht es viel. Das letzte Mal geschah dies 1963. Trotz geringem Datenbestand zu dieser Zeit können nun solche Ereignisse aus der Vergangenheit mithilfe neuer Temperaturkarten besser beschrieben werden.
Niederschlagssummen November 2019 in Prozent zur Norm 1981−2010 (Stand 28.11.2019)
  • 29.11.2019
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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November mit Rekordschnee auf Alpensüdseite

Während das Novemberwetter auf der Alpennordseite unspektakulär verlief, fielen auf der Alpensüdseite regional Rekordschneesummen. Die anhaltend wolkenverhangene Witterung mündete zudem in eine extreme Sonnenarmut. Die Alpensüdseite registrierte einen der sonnenärmsten Monate seit Messbeginn. Mit dem leicht zu milden November endet der sechstwärmste Herbst seit Messbeginn 1864.
Climate Stripes Schweiz
  • 24.09.2019
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Streifen als Klimabotschafter

MeteoSchweiz zeigt Klimastreifen des vergangenen und zukünftigen Klimas für die Schweiz. Die Erwärmung des Klimasystems beschleunigt sich. Mit konsequentem Klimaschutz sind zwei Drittel der zukünftigen Erwärmung vermeidbar. Die Weichen für das zukünftige Klima werden in der nahen Zukunft gestellt.
Brennpunkt Klima Schweiz

Spotlight on climate in Switzerland

Here you will find facts and background information on the report «Brennpunkt Klima Schweiz» and the corresponding fact sheet «Spotlight on climate change in Switzerland»