Impacts on Switzerland

Die Temperatur ist über der Schweiz in den letzten 50 Jahren rund 1,6-mal stärker angestiegen als die mittlere Temperatur über allen Landmassen der Nordhemisphäre und rund doppelt so stark wie im globalen Mittel. Die grössten direkten Herausforderungen des Klimawandels für die Schweiz sind einerseits Extreme wie Hitzewellen, Trockenperioden oder Starkniederschläge sowie weitere damit in Zusammenhang stehende Naturgefahren. Andererseits sind es schleichende – zum Teil irreversible – Veränderungen der Landschaften und Ökosysteme wie Gletscherschwund oder Veränderungen in der Biodiversität, der Wasserqualität sowie der Auswirkungen durch Schädlinge und Krankheiten. Diese Veränderungen wirken sich direkt auf die Gesellschaft (z. B. Gesundheit) und die Wirtschaft (z. B. Tourismus) aus und verursachen bereits heute Kosten. Zudem ist die Schweiz wirtschaftlich stark international vernetzt. Daher wird sie auch von indirekten Klimafolgen auf globaler Ebene betroffen sein, beispielsweise im Aussenhandel. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

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  • 23.04.2020
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
  • News

Anhaltende Trockenheit in der Schweiz

Seit rund 40 Tagen fiel praktisch kein Regen in der Schweiz. Eine derart ausgeprägte Niederschlagsarmut der Monate März und April ist sehr selten in der über 150-jährigen Messgeschichte der Schweiz. Auf der Alpensüdseite reicht die extreme Niederschlagsarmut bereits vier Monate zurück. Im Tessin fehlt seit Jahresbeginn die Niederschlagsmenge von rund drei durchschnittlichen Monaten.
BAFU (22020) Auswirkungen des Klimawandels im Ausland – Risiken und Chancen für die Schweiz
  • 2020
  • FOEN
  • Report

Auswirkungen des Klimawandels im Ausland – Risiken und Chancen für die Schweiz

Als international vernetztes Land ist die Schweiz auch indirekt von den Folgen des Klimawandels im Ausland betroffen. Diese tangieren sowohl ökonomische Bereiche wie die Wirtschaftsleistung, Nahrungsmittelversorgung, Energieversorgung, Finanzdienstleistungen als auch politisch-gesellschaftliche Beziehungen, wie die Sicherheit, Migration und Entwicklungszusammenarbeit. Diese Publikation zeigt auf, wie sich die weltweiten Klimaänderungen hierzulande auswirken.
3. NCCS Forum
  • 06.12.2019
  • NCCS
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
  • News

Klimaextreme am dritten NCCS Forum

Der Klimawandel wirkt sich nicht nur auf die Durchschnittstemperaturen aus, sondern auch auf die Intensität, Dauer und Häufigkeit von extremen Klimaereignissen wie Hitzewellen, Dürren oder Starkniederschlägen. Am dritten NCCS Forum in Bern mit dem Thema «Extreme heute und morgen» befassten sich 160 Teilnehmende deshalb mit den Veränderungen von Klimaextremen.
BAFU: Umwelt und Gesundheit in der Schweiz
  • 2019
  • FOEN
  • Report

Umwelt und Gesundheit in der Schweiz

Die Beseitigung von Schadstoffquellen und der Schutz natürlicher Lebensräume sowie der Arten- und Pflanzenvielfalt nützen nicht nur der Umwelt, sondern auch der menschlichen Gesundheit. Ein von den Bundesämtern für Umwelt (BAFU) und Gesundheit (BAG) gemeinsam herausgegebener Bericht zeigt auf, wie sich Umwelt und Gesundheit auf vielfältige Weise gegenseitig beeinflussen, welche Fortschritte im Umweltschutz unserer Gesundheit zugutekommen und wo Handlungsbedarf besteht.
CH-Impacts. Klimaszenarien CH2018 und daraus abgeleitete Folgen für die Schweiz – wie weiter? Grundlagenbericht des Vorprojekts.
  • 2019
  • ProClim
  • FOEN
  • Swiss Federal Institute of Technology Zurich
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
  • NCCS
  • University of Bern
  • Universität Zürich
  • Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research
  • Report

CH-Impacts. Klimaszenarien CH2018 und daraus abgeleitete Folgen für die Schweiz – wie weiter?

Die zahlreichen direkten und indirekten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sich aus den Klimaszenarien CH2018 für die Schweiz ableiten lassen, sollen genauer erforscht werden. Personen aus Forschung, öffentlicher Hand und Privatwirtschaft definierten dazu offene Fragen und konkrete Bedürfnisse. Zusammengefasst ist dies alles im Bericht «CH-Impacts. Klimaszenarien CH2018 und daraus abgeleitete Folgen für die Schweiz – wie weiter? Grundlagenbericht des Vorprojekts», den ProClim, BAFU, ETHZ, MeteoSchweiz, NCCS, Universität Bern, Universität Zürich und WSL publiziert haben.
BAFU et al. (Hrsg.) 2019: Hitze und Trockenheit im Sommer 2018. Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.
  • 2019
  • FOEN
  • Report

Hitze und Trockenheit im Sommer 2018

Die Schweiz erlebte 2018 erneut einen aussergewöhnlich heissen Sommer. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 15,3 Grad Celsius in den Monaten Juni, Juli und August war er nach 2003 und 2015 der drittwärmste Sommer seit Messbeginn 1864. Auch die Niederschlagsmengen waren sehr gering. Im landesweiten Mittel fielen im Sommerhalbjahr von April bis September nur 69 Prozent der Normperiode 1981 bis 2010. Hitze und Trockenheit hatten gravierende Auswirkungen. Wegen der hohen Temperaturen waren ungefähr 200 Todesfälle mehr zu beklagen als in einem normalen Jahr. Im Wald hinterliess die Trockenheit deutliche Spuren. Vielerorts verfärbten sich die Laubbäume bereits im Juli. Mit dem Klimawandel dürften Verhältnisse wie in den Sommern 2003, 2015 und 2018 zum Normalfall werden.
Brennpunkt Klima Schweiz

Spotlight on climate in Switzerland

Here you will find facts and background information on the report «Brennpunkt Klima Schweiz» and the corresponding fact sheet «Spotlight on climate change in Switzerland»
Impression Symposium Anpassung

Symposium Anpassung an den Klimawandel

Die Veranstaltung thematisiert, wie sich die Schweiz an den Klimawandel anpassen kann und was dies für die Gesellschaft bedeutet.