Schnee, Gletscher, Permafrost

In der Schweiz gibt es viele einzigartige Messreihen zur Veränderung von Schnee, Gletschern und Permafrost. Die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK) betreut diese Messungen und hat die Aufgabe die Veränderungen der alpinen Kryosphäre langfristig zu dokumentieren. Dieses Portal zeigt und erklärt ausgewählte langjährige Messreihen zu Schnee, Gletschern und Permafrost.

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Winter ohne Schnee
  • 01.01.2020
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Dezember mit regionaler Rekordwärme

Mit dem landesweit drittwärmsten Dezember seit Messbeginn erlebte die Schweiz einen extrem milden Winterbeginn. Einzelne Föhntäler der Alpennordseite registrierten gar den mildesten Dezember seit Messbeginn. Regional stiegen die Föhnstunden auf den zweithöchsten Dezemberwert seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1981. Auf der Alpensüdseite war es gebietsweise der niederschlagsreichste Dezember der letzten 50 Jahre.
Zürich, Seegfrörni 1963. ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv.
  • 16.12.2019
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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Von der «Seegfrörni» und Klimavariabilität

Bis der Zürichsee zufriert, braucht es viel. Das letzte Mal geschah dies 1963. Trotz geringem Datenbestand zu dieser Zeit können nun solche Ereignisse aus der Vergangenheit mithilfe neuer Temperaturkarten besser beschrieben werden.
Niederschlagssummen November 2019 in Prozent zur Norm 1981−2010 (Stand 28.11.2019)
  • 29.11.2019
  • Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss
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November mit Rekordschnee auf Alpensüdseite

Während das Novemberwetter auf der Alpennordseite unspektakulär verlief, fielen auf der Alpensüdseite regional Rekordschneesummen. Die anhaltend wolkenverhangene Witterung mündete zudem in eine extreme Sonnenarmut. Die Alpensüdseite registrierte einen der sonnenärmsten Monate seit Messbeginn. Mit dem leicht zu milden November endet der sechstwärmste Herbst seit Messbeginn 1864.

Die Kryosphäre ist die Gesamtheit des Vorkommens von Wasser in Form von Eis oder Schnee. In der Schweiz sind das Schnee, Gletscher, Permafrost, See- und Flusseis. Diese Elemente der alpinen Kryosphäre sind empfindliche Indikatoren der Klimaentwicklung. Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden in der Schweiz kontinuierlich Schnee- und Gletschermessungen durchgeführt. Die daraus resultierenden langen Messreihen erlauben Aussagen zu den Auswirkungen der Klimaänderung auf den Alpenraum. Auf diesem Portal werden ausgewählte Messreihen anschaulich erklärt und an die Stellen verwiesen, wo die Daten und weitere Informationen bezogen werden können.

Schnee und Wind

Snow

Die Schneebedeckung ist ein wichtiger Faktor für viele Bereiche in den Alpen. Lange Messreihen helfen zukünftige Trends abzuschätzen.
Blick in Richtung Monte Rosa mit Gorner- und Grenzgletscher

Glaciers

Gletscher reagieren sehr empfindlich auf Klimaänderungen und liefern allgemein verständliche Hinweise zum Klimawandel.
Blick auf den Muragl Blockgletscher im Val Muragl bei Pontresina

Permafrost

Permafrost (ständig gefrorener Untergrund) ist nicht direkt sichtbar, reagiert aber sehr empfindlich auf Klimaveränderungen.

Die Beobachtungen von Schnee, Gletscher und Permafrost sind alle Teil des Schweizer Klimabeobachtungssystems (GCOS Schweiz)

Schnee, Gletscher, Permafrost

Über das Portal

Das EKK Kryosphären-Portal ist ein Produkt der Expertenkomission für Kryosphärenmessnetze (EKK) der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).

Über das Kryosphären Portal und die EKK

Das EKK Kryosphären-Portal ist ein Produkt der Expertenkomission für Kryosphärenmessnetze (EKK) der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).