Gene transfer

Das gewünschte Gen wird in ein Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird anschliessend in die Zelle eingeschleust.
Das gewünschte Gen wird in ein Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird anschliessend in die Zelle eingeschleust. (Image: Franziska Oeschger, Forum Genforschung)
×
Das gewünschte Gen wird in ein Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird anschliessend in die Zelle eingeschleust.
Das gewünschte Gen wird in ein Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird anschliessend in die Zelle eingeschleust. (Image: Franziska Oeschger, Forum Genforschung)

Als Gentransfer bezeichnet man die Übertragung von einem oder mehreren Genen in eine Empfängerzelle.

In der Molekularbiologie ist ein Vektor ein Transportvehikel, um eine DNA-Sequenz in eine Empfängerzelle einzubringen.

Als Vektoren werden häufig Plasmide verwendet. Plasmide sind kleine, meistens ringförmige DNA-Moleküle, die vor allem in Bakterien vorkommen. Bakterien nutzen Plasmide natürlicherweise, um DNA-Sequenzen auszutauschen. In der Gentechnik können Plasmide aber auch zum Übertragen von DNA in pflanzliche, tierische und menschliche Zellen verwendet werden.

Nebst Plasmiden werden auch Viren als Vektoren verwendet. Dazu werden die Viren so verändert, dass sie den Zellen nicht mehr schaden können.


Weiterführende Informationen

Gentransfer
Auf Gene-ABC von SimplyScience mit Video

Gentherapie

Forschung im Labor

Therapeutische Gene in ein erkranktes Gen einbringen

Grundlagen

interrogation point question mark

Wichtige Begriffe und Konzepte einfach erklärt.