Diese Projekte erhalten den K3-Preis für Klimakommunikation

ProClim Flash 75

Sie wissen wie: Zum ersten Mal wurde der K3-Preis für Klimakommunikation an Projekte vergeben, die mit innovativen und zukunftsträchtigen Ideen wegweisend sind.

Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Aarau arbeiteten bei «Klimagarten 2085» mit. Im Projekt, welches es in die engere Auswahl für den K3-Preis schaffte, wird simuliert, was mit Pflanzen in einer 3 und einer 6,5 Grad Celsius wärmeren Welt passiert.
Image: David Meier

Text: Severin Marty, ProClim

«Die Ölheizung stirbt aus», so motiviert «AdieuÖl» mit innovativen Methoden zur Umrüstung auf klimafreundliche Heizsysteme, wohingegen der «Klimagarten 2085» des Zürich-Basel Plant Science Center anschaulich simuliert, was mit Pflanzen in einer 3- und einer 6,5-Grad-Celsius-Welt passiert. Beide Beispiele schafften es neben anderen Projekten in die engere Auswahl des K3-Preises für Klimakommunikation.

Der Preis zeichnet Menschen, Initiativen, Projekte und Redaktionen aus dem deutschsprachigen Raum aus, denen es in besonderer Weise gelungen ist, gute Klimakommunikation zu leisten. Dass es wirkungsvolle Projekte in diesem Bereich braucht, ist unbestritten. Die Projekte sind sowohl wissenschaftlich fundiert, gehen aber auch neue Wege, um Menschen für Klimaschutz zu motivieren und zu aktivieren.

Kategorie «Kommunikationsformate aus Alltag und ­Arbeitswelt, Kommune, Gemeinde und Nachbarschaft» ­(BürgerInnen-Preis)
1. Preis: Das Graswurzelprojekt «Gemeinde N» will Menschen zum Handeln bringen. Mit konkreten Materialien und einem breiten Netzwerk werden die Kirchgemeinden im Prozess Richtung Nachhaltigkeit unterstützt.

Kategorie «Kommunikationsformate aus Wissenschaft und Forschung» (Eunice-Foote-Preis)
1. Preis: Die Public Climate School von Students for Future Germany bietet ein digitales Bildungsprogramm. Das Projekt zeigt, wie digitale, interaktive und zielgruppengerechte Klimabildung mit akti­vierendem Praxisbezug aussehen kann.

Kategorie «lokaler/regionaler Klimajournalismus»
1. Preis: Die in Wien erscheinende Zeitschrift «Falter» spricht mit ihrem neu etablierten Ressort «Natur» Menschen jenseits der Klima-Blase an. Dadurch wird der Blick für die Doppelkrise von Klimawandel und Biodiversitätsverlust geöffnet. Der Newsletter kann online abonniert werden: falter.at/natur

Über den K3-Preis für Klimakommunikation
Über 150 Projekte hatten sich für den K3-Preis für Klimakommunikation beworben. 22 von ihnen schafften es in die engere Auswahl. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden am 7. Oktober 2021 in der KlimaArena in Sinsheim (DE) ausgezeichnet. Der Preis wurde dieses Jahr das erste Mal verliehen und soll künftig regelmässig ausgeschrieben werden. Er ist eng angelehnt an den K3 Kongress zu Klimakommunikation.

Der K3-Preis wurde vergeben vom National Centre for Climate Services Schweiz (NCCS), von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), vom Deutschen Klima-Konsortium (DKK), von klimafakten.de, von der KLIMA ARENA, vom Climate Change Centre Austria (CCCA) und von klimaaktiv.

Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Aarau arbeiteten bei «Klimagarten 2085» mit. Im Projekt, welches es in die engere Auswahl für den K3-Preis schaffte, wird simuliert, was mit Pflanzen in einer 3 und einer 6,5 Grad Celsius wärmeren Welt passiert.
Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Aarau arbeiteten bei «Klimagarten 2085» mit. Im Projekt, welches es in die engere Auswahl für den K3-Preis schaffte, wird simuliert, was mit Pflanzen in einer 3 und einer 6,5 Grad Celsius wärmeren Welt passiert.Image: David Meier

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